KOMPLIZIERT IST GUT
Ob in urbanen Zentren, Gewerbe- oder Industriegebieten: Das Bauen im Bestand (BIB) wird immer wichtiger. Die Gründe sind vielschichtig: Es stehen zum einen weniger freie Grundstücke zur Verfügung, zum anderen ändern sich Nutzungsarten, sodass Immobilien erweitert, umgebaut oder aufgestockt werden müssen. Krings+Sieger bedient diese Entwicklung mit maßgeschneiderten Lösungen auf Basis des Gewerks Stahlbau.
WAS IST BIB?
Der Oberbegriff BIB ist selbsterklärend: BIB ist das exakte Gegenteil zu einem Neubau, den man klassischerweise „von der grünen Wiese aus“ plant. Es ist in der Folge selbstverständlich, dass BIB völlig andere Planungsprämissen erfordert: „Das beginnt bei den Themen Ortsbegehung, Bewegungsraum für Logistik und Montage sowie dem Studium bestehender Pläne“, fasst Stephan Krings zusammen, Geschäftsführer von Krings+Sieger. Eine filigrane und gewissenhafte Planung zu Beginn – eine passgenaue Bauleistung am Ende.
Ortsbegehung: Fakten erfassen.
Wo und wie kann man sich und das Material bewegen?
Stephan Krings erklärt einen Ablauf.
Verschiedene Kategorien
BIB unterteilt sich in verschiedene Kategorien, die sich an Kundenbedürfnissen ausrichten: Ertüchtigung, energetische Sanierung, Urbanisierung, Industrie- und Gewerbebau . Manchmal ist klassischerweise „eine Halle zu erweitern“; in anderen Fällen sind Wohn- oder Verwaltungsimmobilien aufzustocken, müssen Geschosse in der Höhe entstehen, weil der Baugrund ausgereizt ist.
Auch in ökologischer Hinsicht ist BIB sehr wichtig, denn viele Alt-Immobilien benötigen eine energetische Sanierung! „Das umfasst zwei Kernbereiche“, konkretisiert Krings: „Die verbaute technische Gebäudeausstattung (TGA) und das Thema Dämmeffizienz.“ Unterhaltskosten senken, Umwelt schonen, Image verbessern, Nachhaltigkeit vorleben, Zukunftsfestigkeit erlangen: fünf Aspekte, die Bauherren, Projektentwickler und Investoren gleichsam überzeugen.
Eine formschöne Aufstockung.
Photovoltaik, Wärmepumpen und Sandwichfassaden sorgen für hohe Energieeffizienz.
Städte müssen kühler werden.
Hallen verändern sich: Anbau, Umbau, Nutzungsänderung …
KOMPLEXES BEHERRSCHEN
Der gesamte BIB-Prozess ist anders als im Neubaukontext. Bereits zum Zeitpunkt der Anfrage ergeben sich Fragestellungen, die komplex sind: „Jedes Bauen im Bestand ist kompliziert, vielschichtig, aufwendig“, beschreibt Krings. Eine Tatsache, die den „Bildungsvorsprung in Stahl und Bau“ in den Vordergrund rückt: So lautet das Alleinstellungsmerkmal von Krings+Sieger, das im Wettbewerb besonders stark differenziert, wenn in einen Immobilienbestand einzugreifen ist. Ingenieure, Planer, Techniker, Konstrukteure, Stahlbau- und Schweißexperten mögen das Komplizierte. Menschen bei K+S runzeln nicht die Stirn, wenn Kunden etwas Komplexes wünschen; ganz im Gegenteil: Jede Herausforderung wird mit Leidenschaft für ein passgenaues, individuelles Ergebnis angegangen. Auf partnerschaftlicher Augenhöhe entsteht eine BIB-Lösung, die technisch, ökonomisch und prozessual überzeugt.
KERNGEWERK STAHLBAU
Bauherren, Projektentwickler und Investoren profitieren von individuellen Lösungen, die jedes BIB-Projekt ganzheitlich erfassen, egal ob Wohn- oder Gewerbeimmobilien. Fixpunkt jeder Baumaßnahme ist der Werkstoff Stahl, der „stets erste Wahl ist, weil seine Flexibilität allen anderen Optionen überlegen ist“, wie Krings erklärt. Stahlbauexperten produzieren in hauseigener Fertigung auf Meisterniveau und erfüllen die strengen Auflagen der DIN EN 1090. Bauingenieure planen Fertigung, Logistik und Montage, Schweißfachingenieure verantworten das Schweißwesen. Bei BIB-Projekten ist Letzteres besonders relevant, weil Schweißkonstruktionen selbst höchste Anforderungen an Komplexität bedienen.
Stahl überzeugt in jedem Einsatz.
Einblick in die Fertigung.
Schweißen ermöglicht maximale Individualität.
Mehr zum Thema Bauen im Bestand gibt’s hier.