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Krings+Sieger neu positioniert

Krings+Sieger neu positioniert

„Es ist geschafft!“ Stephan Krings, Geschäftsführer bei Krings+Sieger (K+S), bringt Zufriedenheit und Erleichterung auf den Punkt – am Ende eines arbeitsintensiven Prozesses, der als erste Markenpositionierung der Geschichte in die Annalen unseres Unternehmens einging: Eine Positionierung, die über Monate Stück für Stück erarbeitet, diskutiert und geschliffen wurde.

Was meint „Positionierung“?

Ein B2B-Unternehmen funktioniert entweder „einfach so“ über klassische Industrieabteilungen hinweg, von Einkauf bis Fertigung – oder es hat etwas Konkretes, etwas Gewichtiges zu sagen: „Im Zuge meiner akademischen Ausbildung bin ich des Öfteren an einen Punkt gelangt, an dem sich die Warum-Frage stellte. Warum arbeiten wir zusammen? Warum sollten Interessenten uns vertrauen? Warum tun wir das, was wir tun? Eine grundlegende, systemische Arbeit mit Tiefgang war vonnöten, um diese essenziellen Fragen filigran, inhaltsreich und gewissenhaft beantworten zu können“, sagt Krings. Schnell war klar, externes Expertenwissen einzukaufen, um sich möglichst „nackt zu machen“, sich möglichst wertfrei und analytisch von außen spiegeln zu lassen. Thomas Spölgen, bei K+S als technischer Leiter aktiv und mit über 13 Jahren Erfahrung einer der „alten Hasen“ in der Belegschaft, fasst zusammen: „Wir konnten glücklicherweise schnell einen geeigneten Partner finden, der uns als B2B-Fachmann half, Prozess und Kernfragen zu definieren. Eine wichtige Spiegelung, denn wenn man stets nur im eigenen Saft schmort, kann man kaum fundamental Neues erwarten.“ Mit Hilfe von außen wurden Konkurrenten kommunikativ ausgelesen, Zielgruppen definiert und nach Wünschen befragt sowie die Eigensicht kritisch analysiert.

BWL, MINT und Geisteswissenschaft vereint

„Es ist logisch, dass K+S als historisch gewachsener Stahlbauer, der zudem Gewerbeimmobilien und Industriebauten schlüsselfertig errichtet, einen klaren MINT-Überhang in der Belegschaft besitzt. Egal ob Fertigung, Techniker, Meister oder Bauingenieure: MINT-Wissen überwiegt“, sortiert Spölgen treffend. „Als Freund einer möglichst pluralen Unternehmensausrichtung genügt dies aber freilich nicht“, fügt Krings an. Neben betriebswirtschaftlichen Fragen wurden folglich insbesondere geisteswissenschaftliche Ansätze – von ethischer Fundierung bis Argumentation – in den Positionierungsprozess eingebaut, „was sich vielfach gelohnt hat“, wie Helmut Krings anführt. Der Unternehmensgründer sagt: „Ich war zwar anfangs skeptisch, als sich 2017 das Positionierungsthema auftat, bin jedoch heute froh, wie mein Sohn und andere Leistungsträger es umgesetzt haben.“ Eine ebenso anspruchsvolle wie geistreiche Detailarbeit, die federführend von Thomas Spölgen und Stephan Krings erledigt wurde.

Leitplanken, Klarheit, Ordnung

Die neue Netzpräsenz ist die mächtigste direkte Folge der Positionierung, wobei sich die aktuelle Struktur klipp und klar an Zielgruppen bzw. Anspruchsgruppen („Stakeholdern“) ausrichtet. Stephan Krings erklärt: „Wenn man als Stahl- und Gewerbebauer in einem hart umkämpften Markt agiert, genügt es nicht, nur Hygienefaktoren wie Kompetenz, Leistungsbereitschaft oder Kundenorientierung an den Tag zu legen. Hygienefaktoren sind nämlich Selbstverständlichkeiten, definieren aber noch lange kein Unternehmen, das sich in einem Käufermarkt durchsetzen muss.“ Spölgen hierzu: „Wir sind nicht naiv – und wissen insofern sehr gut, dass sowohl Stahlbau als auch Gewerbeimmobilien mehr oder minder in jeder nennenswerten Stadt angeboten werden, wir also von einem ,Me-too-Markt‘ sprechen müssen. Und es ist vor allem diese Gemengelage, die uns die Pflicht auferlegt, Industrie-Stammkunden, Bauherren, Architekten und neuen Mitarbeitern aktiv erklären zu müssen, was Krings+Sieger besonders macht, anders macht, heraushebt.“ Die K+S-Positionierung beantwortet u. a. ebendiese Wesensfrage nach Individualität. Helmut Krings blickt auf 35 Jahre Unternehmensgeschichte zurück und erklärt: „Wir hatten Kunden schon immer im Fokus – nur hatten wir all das, was uns auszeichnet, bislang noch nie so systematisch ermittelt und aufgeschrieben.“

Von Partnerschaft, Wertarbeit und Bildungsvorsprung

Die Ergebnisse der Markenpositionierung prägen fortan Denken und Handeln aller Menschen, die sich bei K+S in ihren jeweiligen Wirkbereichen Kundennutzen widmen. Spölgen vertieft: „Wir bekennen uns zu einer verlässlichen Partnerschaft, die nach innen wie außen und Richtung Kunden sowie Lieferanten gilt. Krings+Sieger interagiert mit Menschen unterschiedlicher Anspruchsgruppen – aber Partnerschaft gilt immer!“ Zudem ist Wertarbeit Kernbestandteil der Positionierung. Stephan Krings erläutert: „Von Stahl bis Bau geben wir im Team täglich unser Bestes, filigran, akkurat und gewissenhaft maßgeschneiderte Lösungen zu fertigen. Wertarbeit eben.“ Der neue Unternehmens-Claim lautet „Wertarbeit 5.0“ und greift diese altbekannte, wirkmächtige Vokabel auf, „wobei das 5.0 deutlich macht, dass wir nicht nur Digitalisierung bzw. Industrie 4.0 verinnerlicht haben, sondern gar ein 5.0 als Kundenversprechen aufsetzen“, so Helmut Krings. Der Zusatz steht für die Aussage „Bildungsvorsprung in Stahl und Bau“ – ein Aspekt, der Kunden, Interessenten und Partnern Gewissheit verleiht, dass bei Krings+Sieger Ausbildung, Fortbildung und ständige Nischenbildung elementar sind. Stephan Krings sagt: „Bereits unsere neue Positionierung basiert auf einem Wissenskanon, der sehr breit ist, von Philosophie bis Materialwissenschaft, von Prozesseffizienz bis Schweißtechnik, von Zukunftsforschung bis Personalwirtschaft. Da lag es auf der Hand, den Aspekt Bildung entsprechend herauszuheben.“

Edda Upadek

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