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REVITALISIERUNG EINER LANDMARKE

Beim Bauen im Bestand korrelieren drei Faktoren:

  1. Eine komplexe Planung,
  2. eine effiziente Kooperation zwischen Bauherr, Fachplanern und Fachfirmen sowie
  3. eine Kommunikation, die respektvoll und filigran sein muss.

Dieses Zusammenspiel war auch beim Sanierungsprojekt „Trinkaus-Karree“ in Düsseldorf zu bewältigen: Der Immobilienentwickler MOMENI, Hamburg revitalisierte ein Bestandsgebäude, das zugleich aufgestockt wurde.

KOMPLIZIERT. KOMPLEX. KONGENIAL.

„Wir mögen das Besondere. Technisch anspruchsvolle Änderungen von Immobilien aller Art nehmen wir gern an und bedienen mit Leidenschaft fürs Detail“, verortet Stephan Krings, Geschäftsführer KRINGS+SIEGER (K+S). Bei diesem Projekt war die genannte Leidenschaft bereits in einem sehr frühen Stadium gefragt, denn zuerst musste eine Machbarkeitsstudie erstellt werden. Ingenieure von K+S besprachen auf Basis einer vorhandenen Statik mit dem Kunden die gesamte Wertschöpfungskette, von der Materialwahl bis zum Vor-Ort-Handling. Der entscheidende Nutzen für den Kunden liegt im Aspekt Sicherheit: K+S bietet sämtliche Stahlbau-Kompetenzen als hauseigene Leistung, sodass in technischer, kaufmännischer und prozessualer Hinsicht Klarheit herrscht. „Jeder Kunde kann sich darauf verlassen, dass Fachleute aller Abteilungen von Beginn an involviert sind. Diese Pluralität ist Grundlage, um Wertarbeit abzuliefern“, so Krings.

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MONTAGEKONZEPT ENTWICKELN

Das Bauen im Bestand erfordert natürlich immer eine tiefe Kenntnis des existierenden Gebäudes. Beim Trinkaus-Karree waren die örtlichen Gegebenheiten besonders anspruchsvoll: Erstens liegt die Immobilie im Stadtzentrum Düsseldorfs, sodass bereits Andienung und Entladung unter erschwerten Bedingungen standen; zweitens konnte zur Montage kein Autokran eingesetzt werden, weil innerhalb des Erdgeschosses zu montieren war: „Mit Standarddenken kommt man nicht weit. Das Gewerk Montage benötigt ein eigenständiges Konzept!“ Krings‘ Aussage betont Individualität, die sich auf das Materialhandling mit Hilfsgeräten und jeden einzelnen Montage-Arbeitsschritt bezieht – selbstverständlich unter der Prämisse eines ebenfalls gewissenhaft geplanten Arbeitsschutzes! Sicherheit ist nicht verhandelbar.

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Hier sehen Sie ein Zeitraffervideo, das Abladung, Materialhandling und Montage zeigt.

TONNEN UND MILLIMETER

Im Erdgeschoss waren vier Doppel-HEM-800-Träger zu montieren. Jeder Träger ein voluminöses Unikat mit 8,5 Metern Länge und einem Gewicht von acht Tonnen. Die Bauteile wurden straßenseitig vom LKW entladen und auf sog. „Powerskates“ aufgelegt: Das sind selbstfahrende steuerbare Schwerlast-Transportgeräte, die bis zu 20 Tonnen tragen können. Zur Aufnahme der Stahlbauträger wurde eine Hilfskonstruktion angefertigt, die auf das Powerskate angepasst war. Dank dieser modernen Transporttechnik konnten die Träger sicher und zuverlässig zum jeweiligen Montageort gefahren werden.

Um die Elemente von den Powerskates anzuheben, stand ein Kranportal mit Seilzug zur Verfügung. Dieses Hebezeug kam ebenfalls zum Einsatz, um die großvolumigen Bauteile in ihre endgültige Montageposition zu verbringen. Jeder Träger besitzt am Kopfende eine individuelle Schweißkonstruktion samt Verjüngung, damit sie millimetergenau in die Auflagertaschen der bestehenden Betonstützen eingefügt werden konnten: „Vor Ort passten alle Träger ohne jegliche Zusatzarbeit. Ein effizienter Prozess, der mit Wertarbeit in der Fertigung begann“, hält Krings fest. Höchste Präzision in Stahlbau und Schweißwesen – Garant für Passgenauigkeit vor Ort.

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PLURALE ZUFRIEDENHEIT

Der Projektentwickler MOMENI beauftragte die drei mittelständischen Bauunternehmen Lamers/Jülich, Friedrich Wassermann/Köln und Florack/Heinsberg mit der Sanierung und Aufstockung des Trinkaus-Karrees. Diese Fachunternehmen schlossen sich zu einer Arbeitsgemeinschaft (Arge) zusammen, die K+S mit Stahlbau bediente. Eine plurale Kundenstruktur trifft auf ein komplexes Sanierungsprojekt. Krings betont: „Da kommt dem Faktor Kommunikation entscheidende Bedeutung zu!“

Bereits im Angebotsstadium waren umfassende Beratungsleistungen vonnöten, um die Arge, Fachplaner und Statiker zielgerichtet zu bedienen. In mehreren Gesprächsrunden wurde die Machbarkeitsstudie entwickelt, die daraufhin in Kalkulation und Stahlbauwerkplanung überführt wurde: „Die hohe Zufriedenheit der Beteiligten gibt uns recht, sehr früh und sehr intensiv alle Sichtweisen zusammenzuführen“, so Krings. Fachwissen aus Planung, Konstruktion, Fertigung, Schweißwesen und Montage ergibt für jeden Kunden einen „Bildungsvorsprung in Stahl und Bau“: So lautet das Alleinstellungsmerkmal von K+S, das beim Bauen im Bestand ganz besonders gilt.

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KOMMUNIKATION IST MEHR ALS REDEN

Wenn ein Gebäudebestand saniert werden soll, ist die Limitierung die zentrale technische Herausforderung. Wie man mit dieser Beschränkung umgeht, ist wiederum die entscheidende kommunikative Frage. Im Familienunternehmen K+S ist die Sphäre der Kommunikation ein zentraler Bestandteil kontinuierlicher Fortbildung, denn das gegenseitige Erklären und Verstehen ist mehr als nur alltägliches Sprechen.

Geschäftsführer Krings erklärt: „Wir investieren seit Jahren gezielt in das Sachgebiet Kommunikationspsychologie, damit Führungskräfte zwischenmenschliche Kommunikation auf wissenschaftlicher Ebene trainieren.“ Dies dient nicht nur der Teambildung, sondern v. a. der Kundenkommunikation: Je präziser man sein Gegenüber kennt, desto klarer, einfacher und schneller kann man seine Wünsche und Fragen verstehen, spiegeln und bedienen. Kommunikation ist die Basis, um selbst hochkomplexes Bauen im Bestand präzise und zielgerichtet abzuwickeln.

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Wenn Sie mehr über das Projekt Trinkaus-Karree erfahren möchten, finden Sie hier einen Bericht des Immobilienentwicklers MOMENI.

Der Arge-Partner Lamers Bau berichtet hier über diese Sanierung.

Beim Arge-Partner Friedrich Wassermann werden Sie hier fündig.

Den Arge-Partner Florack lernen Sie hier näher kennen.

Edda Upadek

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